Kulturministerin Münch von Mühlberger Museumskonzept und Klosterplänen beeindruckt
Donnerstag, 19. August 2010

Lausitzer RundschauMühlberg. Beeindruckt hat sich Brandenburgs Kultur- und Wissenschaftsministerin Martina Münch (SPD) am Mittwoch vom Mühlberger Stadtmuseum gezeigt. Leiterin Martina Hofmann führte sie durchs Gebäude und erläuterte ihr dort gemeinsam mit Architekt Onno Folkerts die Pläne für die Sanierung und Umgestaltung des historischen Gebäudes mit der Schlacht von Mühlberg im Mittelpunkt.

Kulturministerin Dr. Martina Münch erlebte in Elbe-Elster eine wahre Schlössertour. Los ging es in Martinskirchen (Foto), später schaute sie noch in Doberlug-Kirchhain und Sallgast vorbei. Die Umsetzung, die von 2011 bis 2013 realisiert werden soll, ist wesentlicher Bestandteil für das europäische Kulturerbesiegel, das Mühlberg als eine der wichtigen Stätten der Reformation mit erhalten soll. Deutschland habe inzwischen den Antrag gestellt, der seitens der EU sehr positiv aufgenommen worden sei, so Referatsleiter Dr. Uwe Koch am Rande.

Bürgermeisterin Hannelore Brendel (parteilos) wies erneut auf die Schwierigkeit der finanziellen Untermauerung des Museumsvorhabens hin. Dreimal jährlich 20 000 Euro aufzubringen hat sich die Stadt vorgenommen. Die Tornadoschäden würden jedoch trotz Hilfen ein tiefes Loch in die Kasse reißen, warb Brendel für weitere Unterstützung. Über das Ausmaß der Schäden informierte sich Ministerin Münch, die am Mittwoch auf Einladung der SPD-Landtagsabgeordneten Barbara Hackenschmidt im Kreis unterwegs war, an der Klosterkirche. Claretiner-Pater Ansgar Schmidt erläuterte ihr die Pläne für das Kloster Marienstern, in dem noch in diesem Jahr die ersten Seminare im gerade fertiggestellten Äbtissinnenhaus stattfinden sollen. Antje Posern

-> Klick zum LR-Artikel: Schloss Doberlug ist Markenzeichen der Niederlausitz

 
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