| Jusos wollen das Zusammenleben im Landkreis fördern |
| Mittwoch, 25. August 2010 | |
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In den Finsterwalder »Nordtreff« des Familienhilfe-Vereins sind alle eingeladen, die vorurteilsbewusster durchs Leben gehen und ihre interkulturellen Kompetenzen ausbauen möchten, wirbt Alexander Piske vom Vorstand der Jusos. Unterstützung erhalten die Jusos bei ihrem Vorhaben durch die Heinrich-Böll-Stiftung und die Regionale Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie (RAA) Brandenburg. Im Rahmen einer ganztägigen Fortbildung stellen zwei Trainerinnen der Heinrich-Böll-Stiftung von 10 bis 17.30 Uhr den "Anti-Bias-Ansatz" vor. Das englische Wort "Bias" steht dabei für Voreingenommenheit oder auch Einseitigkeit. "Der Ansatz zielt darauf ab, eine Schieflage, die auf Grund von Vorurteilen entsteht, ins Gleichgewicht zu bringen und Diskriminierungen abzubauen. Er beschäftigt sich nicht nur mit kulturellen und ethnischen Unterschieden, sondern mit allen Formen von Einseitigkeiten, also mit Diskriminierungen auf Grund von Herkunft, Geschlecht, Behinderung, sexueller Orientierung, Bildungsstand, sozialem Status, Alter und anderem", erklärt Alexander Piske. Ziel sei es, anhand von praktischen Übungen, Gruppenarbeiten und Diskussionen eigene Erfahrungen über verschiedene gesellschaftliche Gruppen zu hinterfragen, sich mit den eigenen Vorurteilen auseinanderzusetzen, und dabei ihre Bedeutung im Alltag zu verstehen. Parallel dazu läuft ab 14 Uhr ein Workshop zum Thema "Interkulturelle Kompetenzen". Gemeinsam mit einem Übungsleiter der RAA Cottbus wird der Begriff Kultur analysiert. Damit der Tag bestmöglich organisiert werden kann, bitten die Jusos um eine Voranmeldung. red/gb Kontakt: SPD-Bürgerbüro, Grenzstraße 33 in Finsterwalde, Telefon 03531 703387, Fax 03531 501539. |



