SPD ELBE-ELSTER
Brücken schlagen!

Ministerin Kathrin Schneider zu Besuch beim Massener Bürgermeisterfrühschoppen

Bereits zum dritten Mal lud die SPD Massen-Kleine Elster zum Frühschoppen in die Bierbar Dix in Massen ein. Der Einladung von Bürgermeister Lutz Modrow und dem Ortsvereinsvorsitzenden der Massener SPD, Hannes Walter, waren am Sonntagvormittag mehr als 20 Bürgerinnen und Bürger gefolgt. Die Gäste konnten sich am Tag der Landratswahl neben Fragen zur Gemeinde auch über die weitere Infrastrukturplanung im Land Brandenburg informieren, denn die brandenburgische Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung, Kathrin Schneider, war zu Gast.

Zu Beginn der Veranstaltung berichteten Lutz Modrow und Hannes Walter über die bisherige Entwicklung in Massen und den Ortsteilen und gaben einen kurzen Ausblick auf die kommenden Aufgaben. Derzeit stellt für die Einwohnerinnen und Einwohner von Massen der Ausbau der Ortsumfahrung  der  B96  eine  Einschränkung dar. Aber zukünftig wird dadurch die Verkehrsbelastung  im  Ort reduziert. Eine besondere Erfolgsgeschichte ist der Bauzuschuss der Gemeinde Massen-Kleine Elster. Er wird in Höhe von 5000 Euro pro Kind an Familien gewährt, die ein Haus kaufen oder bauen möchten. Die Anträge sind seit 2016 gestiegen. Im Jahr 2017 gab es insgesamt 16 Anträge und bis April dieses  Jahres  sind  bereits 4  Anträge  eingegangen.  Zum  Vergleich,  im gesamten  Jahr  2016  wurden lediglich 6 Anträge gestellt. 

In ihren Ausführungen ging Kathrin Schneider, Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung, auch auf  den  Landesentwicklungsplan  ein. Sie machte deutlich, dass  sich  für  die  Lausitz zukünftig gute Chancen bieten, weil sich hier drei große europäische Transitachsen treffen. Das begünstigte auch die Ansiedlung von BLG Railtec in Falkenberg/Elster. Kathrin Schneider erklärte, dass der Landesentwicklungsplan  nicht  die  Entwicklung der Dörfer und Gemeinden  hemmt. Eine Entwicklung von Grundstücken im Innenbereich der Gemeinden ist möglich und wird angestrebt, auch um die landwirtschaftlichen Flächen außerhalb der bebauten Flächen nicht weiter zu beschränken. Wenn es im Innenbereich  kein  Potenzial  mehr  gibt,  besteht  die  Möglichkeit,  auch  die  sogenannte  zusätzliche Entwicklungsoption in Anspruch zu nehmen.

In den Fragen der Bürgerinnen und Bürger an die Ministerin ging es dann vor allem um den Schienenverkehr und die Erreichbarkeit der größeren Städte aus den ländlichen Regionen. In den nächsten Jahren wird es weitere Fortschritte geben. Wichtige Projekte sind dabei vor allem die Dresdner Bahn und  der Ausbau verschiedener  Schienenknotenpunkte  in  der  Region, beispielsweise der Bahnhof Ruhland. Auch eine Direktverbindung nach Berlin ist wieder geplant.

Als Fazit hielt Bürgermeister Lutz Modrow fest, dass es gelungen ist, viele wichtige Projekte in der Gemeinde anzustoßen. In den nächsten Jahren wird der weitere Ausbau der Infrastruktur vorangetrieben. Neue Ideen, beispielsweise die Versorgung von markanten  Punkten in der Gemeinde mit WLAN, werden in den kommenden Jahren eine wichtige Rolle für die politische Arbeit spielen.

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